Heilige und Selige sind Menschen, die ein verbindliches Vorbild der Christusnachfolge gelebt haben. In ihnen wird erkennbar, wie das Evangelium gelebt wird und Kraft entfaltet. Ausdruck dieser besonderen Christusbeziehung zeigt sich in einem tugendhaften Leben oder auch dem Martyrium.
Heilige, wie auch Peter Rigler, überzeugen mit ihrer Haltung der Liebe und Hoffnung. Das Leben von Heiligen ist immer ein wertvoller Beitrag für die Gemeinschaft und baut Kirche auf. Weil Christinnen und Christen vom Lebensbeispiel ergriffen, aber auch von der Verbundenheit mit Gott beeindruckt sind, bemühen sie sich, Selig- und Heiligkeit in einem kanonischen Prozess feststellen zu lassen. Bei einem erfolgreichen Abschluss des Verfahrens erklärt der Papst öffentlich in einem feierlichen Akt, eine Person zum Seligen beziehungsweise Heiligen.
Das dadurch gewachsene Vertrauen von Menschen, dass durch diese Persönlichkeit Gott in der Welt wirkt, führt dazu, dass er nicht nur im Leben um Rat und Hilfe gebeten wurde, sondern dass er bzw. sie auch heute bei Gott für uns eintritt. Die Kirche sagt, dass Gläubige auf diese Fürsprache vertrauen dürfen.
Informationen zum Verlauf und den Kriterien von Seligsprechungsverfahren finden sich auf der Internetseite des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse in Rom.
„In den Heiligen und Seligen preisen wir das Wirken Gottes unter uns Menschen. Sie laden uns ein, die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes in unserem Leben zu bezeugen. Peter Rigler, den wir als Diener Gottes anrufen, ermutigt uns, „im Wohltun das liebende Wohlwollen Gottes zu den Menschen zu erfüllen“. Dabei „mögen wir zuerst unsere Ohren seinem Wort öffnen, damit wir nicht vergebens unsere Worte an Gott richten.“ (Peter Rigler)“ – aus der Andacht zum Diener Gottes Peter Rigler
