Die Vita – Lebensdaten des „Engel von Tirol“ (Papst Gregor XVI. über Peter Rigler)
28.6.1796Peter Rigler wird in Sarnthein geboren und getauft. Der Vater stirbt kurz nach seiner Geburt, Peter wächst bei der Mutter in Bozen auf.
1802–1805Besuch der Volksschule in Bozen und in Burgeis (Vinschgau)
1806–1811Besuch des Gymnasiums der Benediktiner von Marienberg in Meran, des Gymnasiums in Brixen und des Franziskanergymnasiums in Bozen.
1811–1817Studium der Philosophie und Theologie in Trient
6.9.1818Priesterweihe in Trient
1818–1819Weiterführende Studien an der Universität Innsbruck und Erwerb der Lehrbefähigung für Moraltheologie
1819–1834Professor für Moraltheologie an der Theologischen Lehranstalt im Priesterseminar von Trient
1825Ernennung zum Spiritual des Priesterseminars
1829–1831Rektor des Priesterseminars
1830Peter Rigler gründet in Trient das Schülerheim Vigilianum und beteiligt sich an der Gründung eines Knabenoratoriums
1831–1835Mitglied des Instituts Rosmini in Trient und Rektor der Kommunität
1834–1835Erste schwere Erkrankung. Längere Erholungsphase bei Bischof Sardagna in Cremona
1836–1854Professor für Pastoraltheologie am Priesterseminar in Trient. Spiritual der deutschsprachigen Theologiestudenten
1841–1842Aufnahme in den Deutschen Orden. Am 9. Juni 1842 legt Peter Rigler in der Deutschhauskirche in Bozen die feierliche Profess ab.
1842Ernennung zum Superior der Deutschordensschwestern in Lana
1844–1846Gründung weiterer Schülerheime in Rovereto und Borgo
Bis 1854Veröffentlichung zahlreicher theologischer Werke, u.a. das pastoraltheologische Hauptwerk „Ordo pastoralis“. Rege Exerzitientätigkeit über die Landesgrenzen hinaus.
1854Erneute schwere Erkrankung. Peter Rigler gibt in der Folge seine Lehrtätigkeit auf und zieht nach Lana in den Pfarrhof St. Anna.
2.5.1855Gründung und Eröffnung des Priesterkonventes in Lana. Ab dem Folgejahr werden Studenten in den Konvent aufgenommen.
1863Peter Rigler wird vom Hochmeister mit dem Verfassen einer Konventsregel beauftragt.
1865/1871Anerkennung der Priesterkonvente durch den Deutschen Orden. Am 14. Juli 1871 wird die Konventsregel durch Papst Pius IX. offiziell bestätigt.
1866Eröffnung des Priesterkonventes in Troppau (Schlesien)
6.12.1873Peter Rigler stirbt nach kurzer Krankheit in Bozen an einer Lungenentzündung. Beim Begräbnis in Lana regt der Fürstbischof von Graz die Seligsprechung an und bittet, das Lebenszeugnis zu sammeln. Spiritual Gustav Müller von Wien stellte den „gelehrten Heiligen“ der breiten Öffentlichkeit vor und unterstrich das Bemühen um Seligsprechung. Der Pastoralprofessor von Wien und spätere Bischof von Linz Ernest Müller bekräftigt 1881 dieses Anliegen.
19.2.1986Der Deutsche Orden bittet um die Einleitung des Seligsprechungsprozesses
9.12.1997Offizielle Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens in Bozen durch Bischof Wilhelm Egger
24.5.2002Positiver Abschluss des Seligsprechungsverfahrens auf diözesaner Ebene

Aus Anlass des 150. Todestages erzählt P. Arnold Wieland OT vom Werdegang und Wirken des Diener Gottes Peter Rigler:

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