Der Engel von Tirol – Im Ruf der Heiligkeit

Als Peter Rigler am 6. Dezember 1873 in Bozen unter den Lauben im Oberrauch’schen Hause starb, waren viele überzeugt, dass ein heiligmäßiger Priester das Zeitliche segnete. Noch am Sterbebett sprach er über die Sehnsucht, das Licht zu sehen, von dem Simeon im Tempel sprach. So übergab er sich dem Herrn, den er so geliebt hatte.

Seine tägliche Morgenstunde in tiefem Gebet und seine wiederholten Gebetseinheiten während des Tages förderten in ihm die Verbundenheit mit jenem Gott der Liebe, den er den Menschen vermittelte. Sein geduldiges Zuhören, seine wertvollen Ratschläge, sein Ertragen der Mitmenschen in ihren Eigenheiten und das Wahrnehmen ihrer Nöte, sein waches Auge und sein ruhiges Herz förderten in den Mitmenschen das Vertrauen und die feste Überzeugung, dass Gott durch ihn wirkt. Er wurde selbst zum Bild der Gottes- und Nächstenliebe.

Als spiritueller und theologischer Lehrer begleitete er viele auf ihren Wegen und eröffnete den Blick für den Nächsten, förderte die Treue im Bemühen um Wohlwollen und stärkte die Zuversicht, durch die Kraft der Gottesliebe im Dienst an den Nächsten zu finden, was dem Leben dient, aufrichtet und ermutigt. Daher hatte er das Beispiel des barmherzigen Samariters so lebendig vor Augen. Noch im Sterben sprach er davon.

„Das geistliches Leben ist das Innewohnen und Wirken des Heiligen Geistes in einer durch die heiligmachende Gnade mit Ihm innigst vereinigten Seele.“ (Peter Rigler, Das Geistliche Leben, S. IX)

„Solange man etwas anderes sucht außer Gott, wird das Herz nie zur Ruhe kommen.“ – Peter Rigler

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